Zeitreise
- um 1550
Das Bauernhaus entsteht
Das wuchtige Engadiner Bauernhaus wird gebaut. Maximal ein Zehntel des Volumens ist für Menschen bestimmt – der Rest für Vieh, Geräte und Vorräte für die langen Winter.
- 1614
Das Portal «Crusch Alva»
Durch das datierte Portal gelangt man in den Solèr, die Durchfahrt für die Heuwagen. Linkerhand die Stube, dahinter Küche und Chamineda, der Vorratsraum.
- 1784
Die Arvenstube
Die Stüvetta wird eingerichtet – einziger Aufenthaltsraum der einstigen Grossfamilien. Über eine hinter dem Ofen versteckte Treppe erreichte man die Schlafstuben.
- 1889
Vom Hof zur Herberge
In der Blütezeit der Postkutschen beginnt der Ausbau zum Herbergsbetrieb. Das aufgestockte Haus erhält sogar ein Flachdach.
- 1903
Die Albulabahn kommt
Die Rhätische Bahn eröffnet die Albulalinie. Bergün wird Station – und das Weisse Kreuz liegt 300 Meter vom Bahnhof entfernt.
- 1947
Das Walmdach
Bei einer weiteren Aufstockung für Personalzimmer ersetzt das heutige Walmdach das Flachdach.
- 2003
Neues Leben
Nach turbulenten Jahren – inklusive einer Rolle in der TV-Serie «Die Direktorin» – eröffnen Thomas Bär und Ursina Barandun das Haus neu und machen es zum Herzstück des Dorfes.
- 2008
UNESCO-Welterbe
Die Albulabahn wird UNESCO-Welterbe. Bergün liegt mitten in der spektakulärsten Strecke mit Kehrtunnels und Viadukten.
- 2023
E viva!
Nach 20 Jahren übergeben Thomas und Ursina ihr Juwel an die Familie Raphael Köchli und Britt Messmer, die es seit Dezember 2023 mit grosser Freude weiterführen.

«Ein Begegnungsort mit einzigartiger Atmosphäre – für Alt und Jung, Einheimische und Angereiste.»

Das Haus heute
Grundriss, wesentliche Teile des Kellers und des Erdgeschosses entsprechen noch dem ursprünglichen Erscheinungsbild. Eingangstüre und die zur Arvenstube führenden Trichterfenster erinnern an das alte Engadiner Bauernhaus – ganz besonders aber die Stüvetta von 1784.
